München
INFORMATIK 2009 - Im Focus das Leben Gesellschaft für Informatik e.V.
39. Jahrestagung, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Lübeck

.: Digitale Soziale Netze :.

Der 2. Workshop "Digitale Soziale Netze" findet am 01.10.2009 im Rahmen der 29. GI-Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik.

Informationen über den vergangenen Workshop im Jahr 2008 können Sie hier finden.

News

Bilder und Review: Bilder und einen kleine Zusammenfassung sind jetzt unter Auswertung zu finden.

Tagungsraum: Des Workshop findet im Raum V1 statt (siehe Openstreetmap Karte, Karte des Campus, Allgemeine Anfahrtswege)

Programm online: Der Ablauf des Workshops kann jetzt eingesehen werden.

Invited Talk: Erfreulicherweise konnten wir Frau Hoffmann (CEO Finance) von aka aki für den Invited Talk des Workshops gewinnen. Im Vortrag wird Frau Hoffmann die Firma aka aki und deren "Mobile Social Networking" vorstellen und über Erfahrungen im Bereich Mobile Application Market und Mobil Advertising Market berichten.

Final Version: Die endgültige Version der Beiträge muss bis zum 1.07.2009 mittels Conftool eingereicht werden.

Workshopbeschreibung

Zwischenmenschliche Beziehungen und daraus entstehende soziale Netze sind eine wichtige Stütze gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen. Mit den Technologien und Konzepten des Web 2.0 entstehen neue digitale Formen der Unterstützung und der partizipativen Entwicklung sozialer Netze. Social Software als neue Form von Kooperationssystemen schickt sich an, neue Formen der Zusammenarbeit in und außerhalb von Unternehmen zu ermöglichen.
Der ökonomische Erfolg von Portalen wie XING / OpenBC, LinkedIn, Friendster, Orkut, StudiVZ oder Facebook macht den Bedarf nach solchen Lösungen deutlich, offenbart aber auch die Schwierigkeit ihrer korrekten ökonomischen Bewertung. Aus Sicht des Benutzers werden Fragen der Privatheit, des Datenschutzes und des Identitätsdiebstahls wichtig. Wer in mehreren Systemen angemeldet ist, wünscht sich Interoperabilität und Datenaustausch. Neben rein technologischen Fragen werden auch Themen medialer Präsenz in offenen und halboffenen Foren und soziologische Phänomene bedeutsam. Mit der flächendeckenden digitalen Verfügbarkeit menschlicher Kommunikationsakte auf diesen Plattformen entstehen neue Möglichkeiten der Analyse sozialer Netzwerke bis hin zur Vorhersage gesellschaftlicher Trends.

 

 

Uni Rostock, Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsdienste

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